 
0.0 Die Ortschaft Zyndaki erreichen
wir indem wir den Weg aus Sorkwity direkt einschlagen. Dort, am Nordufer
des kleinen Zyndackie-Sees lassen wir die Paddelboote vom Stapel laufen. Wir
fahren das rechte Ufer entlang in Richtung Süden. Dann
fahren wir in ein etwa 1,3 km langes Rinnsal hinein. *
wegen des niedrigen Wasserstands beginnen wir unsere Touren in Sorkwity.
1.1 Wir fahren unter einer kleinen Brücke hindurch und fahren
anschließend in den verengten nördlichen Teil des Giel¹dzkie-See
hinein (Fläche: 4,76 km2, Länge: etwa 6,9 km, Breite: bis 1,7 km,
Tiefe: max. 27 m., 133 m ü.d.M.).
1.4 Der See hat ein gut ausgebildetes Ufer mit vielen Buchten
und Halbinseln, in seiner unmittelbaren Umgebung gibt es viele Hügel
und Anhöhen. In der Mitte des Sees befindet sich die Insel Ostrów
Wielki und einige kleinere Inseln, wo die Seeraben ihre Nistplätze
haben. Das östliche (linke) Ufer ist größtenteils bewaldet. Am
linken Ufer, etwa in der Mitte des Sees befindet sich an einer der
Buchten das Dorf Pustniki. Nördlich von dem Dorf befindet sich der
von dem Giel¹dzkie-See durch einen schmalen Landstreifen abgetrennte
See Pustnik Ma³y (Fläche: etwa 33 ha). Am rechten Ufer des Sees
befindet sich das Dorf Gielant. Wir fahren das rechte Ufer entlang
und erreichen dessen Rand, wo unter der Eisenbahn- und Straßenbrücke
ein schmales und seichtes Rinnsal entspringt. Es mündet in den
Lampackie-See ein (Fläche: 1,99 km2, Länge: etwa 3,4 km, Breite: bis
1 km, Tiefe: max. 38,5 m).
9.0 Auf der linken Seite befindet sich der Ferienort Sorkwity:
Gemeindebehörde, Post, Poliklinik, Einzelhandelsgeschäfte, Bootshaus
des Polnischen Verbands für Touristik und Landeskunde (PTTK).
10.5 Auf dem Lampackie-See fahren wir nach links und
erreichen das PTTK-Bootshaus. Seit 1379 war das Landgut Sorkwity
Eigentum wohlhabender deutscher und polnischer Geschlechter
(1750-1804 in Besitz der Familie Bronikowscy). Seit 1804 gehörte
Sorkwity der Familie von Mirbach und seit 1921 der Familie Poleske.
Attraktiv für den Besucher ist das in den Jahren 1850-1856 erbaute
neugotische Schlösschen der Familie von Mirbach. Am rechten Ufer,
gegenüber von dem PTTK-Bootssteg befindet sich eine bewaldete
Halbinsel mit einer prähistorischen Wehrsiedluing und Überresten des
zerstörten Familienfriedhofs der Familie von Mirbach. Im südlichen
Teil des Sees liegt eine bewaldete Insel.
12.3 Links ein mit Schilfgras bewachsener Isthmus zum See
Lampasz (Fläche: 0,76 km2, Länge: etwa 4 km, Breite: bis 0,4 km,
Tiefe: max. 23 m, 133 m ü.d.M). Der See zieht sich südostwärts und
hat die Form einer schmalen Rinne mit hohen, größtenteils bewaldeten
Ufern. Im breitesten Teil des Sees, am linken Ufer liegt das Dorf
Jêdrychowo.
17.0 Am Rande des Sees befindet sich der Ablauf eines
seichten Rinnsals des Flusses Krutynia, von den Einheimischen
Sobiepanka genannt. Der Boden des Flußbettes besteht aus Kies, Sand
und Gestein, man findet viele Zweige, umgestürzte Bäume und
Felsenbrocken. Bei niedrigem Wasserspiegel müssen die Paddelboote
auf einer etwa 1 km langen Strecke geschleppt werden. Die beiden
Ufer sind bestanden mit Erlenbäumen. Etwa 200 m von der Ablaufstelle
entfernt gibt es eine kleine Brücke und auf der linken Seite einen
Imbiß und einen privaten Zeltplatz.
18.5 Die Mündung des Rinnsals Sobiepanka in den malerischen
See Kujno mit bewaldeten hügeligen Ufern (Fläche: 0,3 km2, Länge:
etwa 1,5 km, Breite: bis 320 m, Tiefe: max. 5,5 m). Am linken Ufer
liegt das 1588 gegründete Dorf Grabowo. 1807 waren hier die Truppen
des Generals J. H. D¹browski einquartiert. Im Dorf befinden sich
eine aus dem 16. Jahrhundert stammende, in den Jahren 1680-1732
umgebaute gotische Kirche, Fernbushaltestelle (PKS), Poliklinik,
zahlreiche Einzelhandelsgeschäfte.
20.0 Am Rande des Sees befindet sich die Ablaufstelle des
Rinnsals Grabówka, eines weiteren Abschnitts des Flusses Krutynia:
niedrige, mit Schilfgras und Rohrkolben bewachsene Ufer.
21.0 Straßenbrücke auf der Strecke Szczytno-Mr¹gowo. Rechts
liegt das Dorf Borowe (Fernbushaltestelle).
21.5 Die Mündung des Rinnsals Grabówka in den See D³u¿ec
(Fläche: 1,23 km2, Länge: etwa 3,1 km, Breite: bis 0,8 km, Tiefe:
max. 20 m, 131 m ü.d.M.). Wir fahren das linke Ufer entlang, dort
das Dorf D³u¿ec (Lebensmittelgeschäft, Fernbushaltestelle).
25.1 Am Ende des Sees befindet sich eine nicht zu lange (etwa
500 m), schwer auffindbare Durchfahrt zum Bia³y-See (Fläche: 3,59
km2, Länge: etwa 5 km, Breite: bis 1,5 km, Tiefe: max. 31 m, 131 m
ü.d.M.). Wir fahren an einer Straßenbrücke vorbei. Der Bia³y-See hat
eine gut ausgeformte Uferlinie mit vielen Buchten und Halbinseln. Im
nördlichen Teil befinden sich vier bewaldete Inseln (Nistplätze der
Kraniche, deren Konzerte man morgens und abends genießen kann). Die
größte Insel ist es ein ausgezeichneter Ort zum Zelten.
27.1 Am rechten Ufer das PTTK-Bootshaus „Bieñki“,
Campingplatz, Ferienwohnungen. Wir fahren etwa 1 km das rechte Ufer
entlang bis zum Ablauf des Flusses D¹brówka. Der Fluß fließt durch
Wälder, bildet viele Schleifen und Lachen. Tief.
28.3 Straßenbrücke
28.9 Wir erreichen den zwischen den Wäldern gelegenen See
Gant (Fläche: 0,77 km2, Länge: etwa 2,7 km, Breite: bis 400 m,
Tiefe: max. 26 m, 131 m ü.d.M.).
31.6 Danach erreichen wir das Rinnsal Struga Babiêcka.
32.5 Straßenbrücke
33.0 Links der Ablauf des Flusses Babant (Tejsy). Wir setzen
die Fahrt entlang dem linken Ufer des Rinnsals Struga Babiêcka fort.
36.2 Auf dem Rinnsal Struga Babiêcka erreichen wir das am
bewaldeten rechten Ufer gelegene PTTK-Bootshaus in Babiêta (Imbiß,
Zeltplatz). Etwa 1 km hinter dem Bootshaus befinden sich
Mühlenlachen, Straßenbrücke und Deich. An beiden Ufern erstreckt
sich das Dorf Babiêta. Wir legen am linken Ufer unter der Brücke an
und tragen die Paddelboote circa 80 m. Im weiteren Abschnitt ist der
Strom schneller, vereinzelt trifft man auf Sandbänke und
Felsenbrocken. Bei niedrigem Wasserspiegel muß man sehr vorsichtig
sein.
40.2 Die Mündung der Struga Babiêcka in die nördliche Bucht
des Sees Zyzdrój Wielki (Fläche: 2,11 km2, Länge: etwa 4,2 km,
Breite: bis 0,8 km, Tiefe: max. 14 m) mit seinen hohen, mit
Nadelbäumen bestandenen Ufern. Am rechten Ufer das Dorf Zyzdrojowa
Wola, am linken das Dorf Nowy Zyzdrój (Ferienhäuser- und wohnungen,
Einzelhandelsgeschäfte, Imbiß).
42.7 Etwa in der Mitte des Sees auf der rechten Seite
Halbinsel mit einem sandigen Strand - eine ausgezeichnete Stätte für
eine kurze Rast. Am linken Ufer kurz vor der nächsten Halbinsel ein
Campingplatz. In der Mitte des Sees eine bewaldete Sandinsel
(Zeltplatz).
44.3 Der See verengt sich. Links ein Campingplatz. Durch eine
schmale Enge erreichen wir den See Zyzdrój Ma³y (Fläche: 0,51 km2,
129 m ü.d.M.). Auf der linken Seite eine große Halbinsel, hinter
welcher wir den außer Betrieb gesetzten Deich „Lalka“ erreichen. Die
Paddelboote tragen wir etwa 80 m. Die Fahrt setzen wir auf dem
Rinnsal Spychowska Struga fort. Sumpfige, mit Binsengras bewachsene
Ufer (Nistplätze der Kraniche und Schwäne).
49.0 Das linke Ufer wird trocken. Am Fluß befindet sich das
Bootssteg des PTTK-Bootshauses in Spychowo. 1 km weiter liegt das
Dorf Spychowo (früher Pupy). Im Dorf befinden sich
Einzelhandelsgeschäft, Poliklinik, Post, Bahnhof, Bushaltestelle.
Hinter dem Bootshaus mündet der Fluß in den See Spychowskie ein
(Fläche: 0,5 km2, Länge: etwa 228 m ü.d.M.). Ablauf des
Kurtynia-Flusses unweit auf der linken Seite.
50.0 Straßenbrücke auf der Strecke Rozogi-Mr¹gowo. Unter der
Brücke beginnt ein kleiner 30 m langer stufenförmiger Wasserfall
(bei niedrigem Wasserspiegel aufgepaßt auf die Felsenbrocken!).
Achtung: zwischen den Paddelbooten halten Sie 15-20 m Abstand und
paddeln Sie kräftig nachdem Sie unter der Brücke hindurch gefahren
sind!
52.0 Links Durchfahrt (etwa 0,5 km) zum See Kierwik (Fläche:
0,6 km2, Länge: 1,5 km). Am linken Seeufer ein guter Platz zum Baden
und Rasten. Zelten verboten! Im nahe gelegenen Dorf Koczek befindet
sich das Ferienhaus des 1996 verstorbenen Regisseurs Krzysztof
Kieœlowski.
55.5 Die Mündung des Rinnsals Struga Spychowska in den
Zdru¿no-See (Fläche: 2,51 km2, Länge: 3 km, Breite: bis 1,5 km,
Tiefe: max. 26 m, 126 m ü.d.M.). Bewaldete Ufer. Links zwei
Halbinseln mit großen Buchten und das Dorf Po³om. Wir fahren das
rechte Ufer entlang und nach etwa 600 m erreichen wir eine
trichterförmige Bucht, die zur Straßenbrücke im Dorf Koczek führt.
Hinter der Brücke befindet sich die Perle der Kurtynia-Tour, der See
Upik (Fläche: 0,61 km2, Länge: 2,6 km, Breite: bis 0,5, 125 m ü.d.M.)
mit seinen hohen bewaldeten (Tannen und Kiefern) Ufern und vielen
interessanten Wasserpflanzen- und tierarten. Am rechten Ufer des
mittleren Teils des Sees befindet sich auf einer Fläche von über 6,9
ha das Vogelschutzgebiet „Czaplisko £awny Lasek“, der Nistplatz der
Graureiher.
59.9 Die Straßenbrücke am nördlichen Rand des Sees Uplik.
Hinter der Brücke erreichen wir den großen See Mokre (Fläche: 8,46
km2, Länge: etwa 7,7 km, Breite: bis 1,6 km, Tiefe: max. 51 m, 125 m
ü.d.M.). Seine Ufer bewachsen Bäume verschiedener Art. Auf dem See
gibt es 5 Inseln (Gesamtfläche 5 ha). Fährt man das rechte Ufer
entlang, so erreicht man nach einer etwa 1 km langen Fahrt das
Bootshaus in Zgon. In dem Ferienort Zgon gibt es
Einzelhandelsgeschäft, Gasthaus, zahlreiche private Ferienhäuser und
Imbisse. Auf dem Weg nach Koczek und Spychowo, im Haus Nr. 52 lebte
der Schriftsteller Igoor Newerly, Autor der Romane „Leœne Morze“, „¯ywe
Wi¹zanie“ und „Wzgórze B³êkitnego Snu“. Von Zgon aus fahren wir das
rechte Seeufer entlang.
62.0 Rechts, gegenüber der anderen Insel befindet sich das
103,7 ha große Naturschutgebiet „Królewska Sosna“ mit monumentalen
Bäumen wie der „Karol-Ma³³ek-Eiche“ und der „Königskiefer“.
65.0 Am rechten Ufer befindet sich eine Landzunge, hinter ihr
ein Campingplatz. Links in der Seemitte liegen zwei große bewaldete
Inseln. 500 m östlich vom See befindet sich ein 105,8 ha großes
Naturschutzgebiet „Zakrêt“. Mischwald mit kleinen verwachsenden
Seen, umgeben von Torfmoos mit charakteristischen Pflanzen. Etwa 100
Jahre alte Kiefern, vereinzelt etwa 200 Jahre alte Eichen. Seltene
Pflanznen: Knabenkraut, Seerose, Goldkopflilie.
68.0 Etwa 1 km vor dem Seerand fahren wir rechts in eine
Bucht hinein. Am Ende der Bucht ein Landstreifen, der den Mokre-See
von dem Krutyñskie-See abtrennt. Am rechten Ufer müssen Paddelboote
circa 25 m lang geschleppt werden. Der gesamte Krutyñskie-See
(Fläche: 0,55 km2, Länge: etwa 2 km, Breite: bis 0,5 km, Tiefe: max.
3 m, 125 m ü.d.M.) liegt in dem 273 ha großen Naturschutzgebiet „Krutynia“,
zu dem auch ein Abschnitt des Stromlaufs und die ihn umgebenden
Wälder gehören. Beachtenswert ist die unberührte Form der Ufer, an
denen viele umgestürzte vermorschte Bäume herumliegen.
71.0 Der Anfang des interesanntesten und schönsten Abschnitts
des Flusses. Der Fluß Kurtynia fließt hier schnell, das Strombett
ist breit, der Boden sandig, die Ufer sind hoch und bestanden mit
Mischwald. Es gibt hier viele sandige Inseln. Im Sommer trifft man
hier die Boote der „Gondolierzy Kurtyñscy“, die den Touristen
Spazierfahrten zum Krutyñskie-See und zurück anbieten.
73.0 Das Dorf Krutyñ wurde um 1500 als eine Jägersiedlung
gegründet. Im Dorf befindet sich ein Schlösschen des Hochmeisters
des Deutschen Ordens. Bis zur Zwieschenkriegszeit war Krutyñ ein
bekannter Ferienort. Zahlreiche Ferienhäuser- und wohnungen,
Restaurants, Imbisse, Erholungszentren, PTTK-Bootshaus. Im Dorf gibt
es mehrere hölzerne Bauernhäuser aus dem 19. Jahrhundert. In einer
historischen Scheune aus dem 19. Jahrhundert befindet sich in der
Sommerzeit die Post. Der Hauptstützpunkt der Firma „As-Tour“ -
Krutyñ 4.
75.5 Das Dorf Krutyñski Piecyk. Hinter der Straßenbrücke
sieht man eine vom Anfang des 20. Jahrhunderts stammende Mühle. Die
Paddelboote müssen am rechten Ufer etwa 150 m lang geschleppt
werden, gegen Entgelt kann man Karren ausleihen. In der Nähe der
Mühle schneller Stromlauf, am Boden viele Felsenbrocken und
Sandbänke. Passen Sie auf auf die Steinbrocken am Flussbett! Die
Ufer sind niedrig, verwachsen. Mischwald, Wiesen.
78.5 Straßenbrücke, das Dorf Rosocha.
82.0 Auf der rechten Seite befindet sich die mit Binsengras
bewachsene Mündung eines kurzen Rinnsals, das den Fluß Krutynia mit
dem See Duœ verbindet (Fläche: 0,42 km2, Länge: etwa 0,8 km, 118 m
ü.d.M.). Am Ostufer steht das Frauenkloster der Altgläubigen in
Wojnowo. Die hölzernen Bauten stammen aus dem Jahre 1847. Im Kloster
gibt es alte Ikonen, Kreuze und einen kostbaren Kronleuchter. 1996
lebten dort noch 2 Nonnen.
83.0 Hölzerne Straßenbrücke. Am linken Ufer liegt das Dorf
Wojnowo. Im Dorf eine in den Jahren 1922-1927 erbaute orthodoxe
Kirche.
86.0 Das Dorf Ukta. Straßenbrücke auf der Strecke
Ruciane-Mr¹gowo, kurz davor ein privater Campingplatz. 1754 wurde
hier ein Glashüttenwerk in Betrieb gesetzt, 1832 kamen hierher
Altgläubige aus Rußland und gründeten eine neue Siedlung. Während
des 2. Weltkriegs gab es im Dorf ein Arbeitslager. Neugotische
Kirche aus dem Jahre 1845.
87.0 1 km hinter der Brücke befindet sich das PTTK-Bootshaus
mit einem Campingplatz. Vom Bootshaus aus bis hin zu dem
Malinowski-See fließt der Krutynia-Fluß durch das
Melchior-Wañkowicz-Landschaftsschutzgebiet und das Naturschutzgebiet
„Pierwos“. Seltene Pflanzen- und Tierarten: Weichbuche, Linde,
Eiche, Ahorn, Schwarzerle, Haarbirke, Kiefer, Tanne, Sonnentau,
Wassermoos und weitere Moosarten, Kranich, Eisvogel, Stummschwan,
Schreiadler, Graureiher.
93.0 Straßenbrücke, 300 m weiter das Bootashaus „Nowy Most“.
Ferienhäuser, Campingplatz.
96.5 Auf dem See Gardyñskie (Fläche: 0,83 km2, Länge: etwa
1,3 km, Breite: bis 0,9 km, Tiefe: max. 11,5 m, 116 m ü.d.M.) findet
man zahlreiche Pflanzenarten wie Wasserlilie, Pfeilkraut,
Wasserpest, so daß die Wasserfläche wie eine Wiese aussieht. Wir
biegen nach rechts ab, durch einen schmalen sumpfigen Kanal
erreichen wir eine Enge und dann den mitten im Wald gelegenen See
Malinowski (Malinówka). Wir fahren weiter das linke Ufer entlang und
gelangen zu dem schmalen schlingenreichen See Jerzewko.
100,5 Der See bildet den letzten Abschnitt des
Kurtynia-Flusses, Izonta oder Czarna Rzeka genannt.
101.0 Straßenbrücke im Dorf Iznota.
101.7 Die Mündung des Krutynia-Flusses in die Bucht des Sees
Be³adny (Fläche: 9,44 km2, Länge: etwa 12,4 km, Breite: bis 1,5 km,
Tiefe: max. 46 m, 116 m ü.d.M.). Zahlreiche bewaldete Inseln. Im
Norden verbindet sich der Be³adny-See mit den Seen Miko³ajskie und
Œniardwy. Links von der Bucht, in die der Krutynia-Fluß einmündet,
gibt es eine Halbinsel, auf der sich ein eigenartiges Hotel und der
Campingplatz „Mazurski Eden“ befinden. Das ganze Erholungszentrum
wurde gebaut nach dem Muster einer altpruzzischen Siedlung der
Galinden. In Richtung Süden fahren wir das rechte Ufer entlang.
103.5 Am rechten Ufer, hinter der zweiten Halbinsel befindet
sich das PTTK-Bootshaus in Kamieñ. Campingplatz, Zeltplatz,
Ferienhäuser, Imbiß. Wir fahren weiter nach Süden.
105.0 Rechts das Dorf Kamieñ und eine große Halbinsel.
106.5 Am rechten Ufer, gegenüber der Insel ein Campingplatz.
108.5 Rechts die große Wygryñska-Bucht, dort ein Campingplatz
und das Dorf Wygryny. Masurische Bauernhäuser aus dem 19.
Jahrhundert, Einzelhandelsgeschäft, Imbiß. Am linken Ufer das Dorf
Piaski mit zahreichen Erholungszentren. Wir fahren an der Insel
Piaseczna vorbei, etwa 0,5 km vor dem Seerand biegen wir nach links
ab.
111.0 Segelbootanlegestelle und die Schleuse „Guzianka“,
Straßenbrücke. Rechts sieht man Gebäude am Stadtrand von
Ruciane-Nida. Hinter der Schleuse (Höhenunterschied 1,5 m) erreichen
wir den See Guzianka Ma³a (Fläche: 0,42 km2, Tiefe: max. 13,3 m, 117
m ü.d.M.). Von hier aus fahren wir nach rechts und durch eine Enge
erreichen wir den See Guzianka Wielka (Fläche: 0,72 km2, Tiefe: max.
29 m, 117 m ü.d.M.). Wir fahren weiter durch den sich verengenden
Teil des Sees, anschließend durch den Nidzki-Kanal das rechte Ufer
entlang und erreichen den schönen Nidzkie-See. Im nordwestlichen
Teil des Guzianka Wielka, nahe vom Stadtzentrum, befindet sich eine
gebührenpflichtige Anlegestelle (man kann hier die Fahrt beenden).
Gegenüber der Anlegestelle ein Campingplatz.
115.0 Wir fahren unter einer Eisenbahn- und Straßenbrücke
hindurch und erreichen somit den Anfang des Nidzkie-Sees (Fläche:
18,31 km2, Länge: etwa 23 km, Breite: bis 3,8 km, Tiefe: max. 24 m,
117,7 m ü.d.M.), der zusammen mit den Inseln ein
Landschaftsschutzgebiet bildet. Wir fahren das rechte Ufer entlang
und nach etwa 1,5 km erreichen wir das in der Bucht an der Mündung
des Flusses Wigrynia gelegene PTTK-Bootshaus in Ruciane-Nida.
Die Entfernung vom Stadtzentrum, Bahnhof und Bushaltestelle beträgt
circa 2 km.
116.5 Am Bootshaus ist unsere Fahrt zu Ende. Wir legen an dem
befestigten Ufer der Mündung des Rinnsals an.
Druckversion
 |
|